Samstag, Mai 8, 2021
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Wien

Wien Panorama

Wien – Stadt und Land

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Wien ist in vie­ler Hinsicht außer­ge­wöhn­lich. Es ist mit 414,87 Quadratkilometern das kleins­te Bundesland Österreichs und mit 1.911.191 Einwohnern (1.1.2020) das mit den meis­ten Einwohnern. Wien ist auch die Bundeshauptstadt der Republik und ihr Bürgermeister ist zugleich Landeshauptmann. Sie ist wie­der­holt zur lebens­wer­tes­ten Stadt der Welt gewählt wor­den, zuletzt 2019 unter 231 Metropolen.
Zur Lebensqualität trägt sicher­lich bei, dass Wien heu­te weni­ger Einwohner hat als um 1900, es ist also Platz genug für die Einwohner – und die Millionen Touristen die jedes Jahr die Donaumetropole besu­chen. Der Rekord von knapp acht Millionen Gästen aus 2019 wird im Corona-Jahr 2020 nicht erreicht wer­den, doch alle hof­fen, dass nach der Pandemie der Tourismus wie­der auf Touren kommt – in Wien und überall…

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KULTUR
 
Architektur
 
Eine Millionenstadt wie Wien mit 2.000 Jahren Geschichte bie­tet sei­nen Gästen eine brei­te Palette an Attraktionen. Allen vor­an die archi­tek­to­ni­schen Denkmäler aus vie­len Epochen, von römi­schen Wällen bis futu­ris­ti­schen Wolkenkratzern, vom goti­schen Stephansdom über die Barockpaläste Schönbrunn und Belvedere bis zur ein­ma­li­gen Ringstraße mit ihren stil­ma­chen­den Prachtbauten. 5,2 Kilometer lang ist der Ring, wie er in Wien genannt wird, Platz genug für ein paar Dutzend monu­men­ta­le Architekturdenkmäler, die zum größ­ten Teil zwi­schen 1869 und 1890 errich­tet wur­den. Staatsoper, Rathaus, Burgtheater, Parlament, Universität, Kunsthistorisches und Naturhistorisches Museum sind die bekann­tes­ten, dazwi­schen sor­gen aus­ge­dehn­te Parks für Auflockerung und die Ringstraße selbst ist als Allee ange­legt.
 
Musik
 
Wien ist untrenn­bar mit Musik ver­bun­den. Nach wie vor ist es die Welthauptstadt der Klassik, ein Rang, den sich die Metropole in den letz­ten Jahrhunderten ver­dient hat. Nicht nur dank der begna­de­ten ein­hei­mi­schen Komponisten wie Schubert, Strauß, Webern oder Schönberg, son­dern vor allem durch die vie­len inter­na­tio­na­len Meister, die Wien zu ihre Wirkstätte mach­ten. Haydn, Beethoven und natür­lich Wolfgang Amadeus Mozart, der als 6jähriger bei Kaiserin Maria Theresia auf­spiel­te und einen gro­ßen Teil sei­nes Lebens in Wien ver­brach­te. Heute gel­ten die Wiener Staatsoper, das Konzerthaus und der Musikverein als Tempel der Klassik. Der gro­ße Musikvereinssaal ist an jedem Neujahrstag in Millionen Wohnzimmern der Welt zu sehen, wenn die Wiener Philharmoniker das Neujahrskonzert anstim­men. Ein Orchester, dass als eines der bes­ten sei­ner Art gilt, was der pro­mi­nen­te Klangkörper sei­nem Stammsitz Wien wohl auch schul­dig ist.
 
Das Neujahrskonzert ist auf Jahre aus­ver­kauft, auch die Oper ver­kauft ihre Eintrittskarten gut, doch in Wien gibt es für Musikfreunde immer was zu hören. Und nicht nur Klassik, denn die Musikmetropole ist auch ein fixer Bestandteil jeder Welttournee von Pop- oder Rockstars, besitzt mit dem Theater an der Wien eine der bedeu­tends­ten Spielstätten für Musicals in Mitteleuropa, ver­fügt über eine frucht­ba­re Jazzszene und bie­tet Folklore und Weltmusik eben­falls aus­rei­chend Bühnen. Bühnen, die auch für Kabarett und Theater bereit­ste­hen. Das Burgtheater gilt als eine der wich­tigs­ten Theater im deutsch­spra­chi­gen Raum und in der Kabarettszene fin­det man klas­si­sche Doppelconferencen und aktu­el­le Satire neben­ein­an­der.
 
Bildende Kunst
 
Im kul­tu­rel­len Angebot einer Weltstadt darf die bil­den­de Kunst nicht feh­len und auch auf die­sem Gebiet kann sich Wien sehen las­sen. Und es gibt viel zu sehen in Palästen, Museen und öffent­li­chen Plätzen. Das Kunsthistorische Museum gehört zu den wich­tigs­ten sei­ner Art auf der Welt. Tausende wert­vol­le Kunstwerke befin­den sich in sei­nem Besitz. Viel mehr, als im Haupthaus auf der Ringstraße unter­ge­bracht wer­den kön­nen, daher wer­den eini­ge Sammlungen anders­wo aus­ge­stellt. In Schönbrunn, in der Hofburg und sogar im Schloss Ambras in Innsbruck kön­nen Gemälde und Skulpturen aus dem Fundus des Museums bewun­dert wer­den.
 
In der Wiener Secession ist eines der berühm­tes­ten Werke des Jugendstils zu fin­den, das Beethoven-Fries von Gustav Klimt. Die Kunstbewegung der Secession gehört zum Stadtbild Wiens, denn neben zahl­rei­chen Häusern und Villen sind auch die his­to­ri­schen Haltestellen der Stadtbahn, die spä­ter ins U‑Bahnnetz Wiens ein­ge­bun­den wur­den, von einem pro­mi­nen­ten Vertreter des Wiener Jugendstils, Otto Wagner, ent­wor­fen wor­den. Zwischen Oper und Hofburg befin­det sich die Albertina, ein wei­te­res Kunstmuseum in dem eine der bedeu­tends­ten gra­fi­schen Sammlungen der Welt unter­ge­bracht ist.
 
Die meis­ten Sehenswürdigkeiten sind im Zentrum der Stadt zu fin­den. Auf der Ringstraße, an der Stelle der alten Stadtmauer ange­legt, und inner­halb die­ses Ringes, mit dem Stephansplatz als Zentrum. Am bes­ten erlebt man die Pracht der Kaiserstadt und die vie­len Zeugnisse tau­send­jäh­ri­ger Geschichte zu Fuß. Die Landestourismusorganisation WienTourismus bie­tet vie­le the­ma­ti­sche Spaziergänge in der Innenstadt an, die von bes­tens aus­ge­bil­de­ten Fremdenführern in allen Sprachen durch­ge­führt wer­den. Auch die Stadtrundfahrten begin­nen hier, im 1. Bezirk, wie die Innenstadt offi­zi­ell genannt wird. Prater, Donau, Schönbrunn, Wienerwald sind nur eini­ge der Sehenswürdigkeiten, die auf den ver­schie­de­nen Touren ange­fah­ren wer­den.
 
GASTRONOMIE
 
Eine Stadtbesichtigung macht hung­rig und durs­tig – und in Wien ist man dafür bes­tens gerüs­tet. Die Gastronomie der Metropole gehört zu ihren wich­tigs­ten Attraktionen. Die unver­gleich­li­che Wiener Küche ist der his­to­ri­schen Rolle der Stadt als Verwaltungszentrum eines Vielvölkerstaates zu ver­dan­ken. Mit den Abgesandten aus den Regionen des Kaiserreichs kamen auch deren Sitten und Gebräuche, aber vor allem deren Rezepte nach Wien. Die Mischung wur­de bes­ser als die Zutaten, könn­te man ver­all­ge­mei­nernd sagen. Tatsache ist, dass eini­ge Speisen in das Rezeptarium der Wiener Küche auf­ge­nom­men wur­den, die wie in den Herkunftsregionen zube­rei­tet wer­den und ande­re durch die üppi­ge Palette an Zutaten und Zubereitungsarten erst in Wien ent­ste­hen konn­ten.
 
Die berühm­tes­ten kuli­na­ri­schen Attraktionen sind sicher­lich Wiener Schnitzel und Sachertorte. Beide haben ihre kurio­se Entstehungsgeschichte. Das Wiener Schnitzel ist ein dün­nes, panier­tes und aus­ge­ba­cke­nes Schnitzel aus Kalbfleisch und seit 1831 unter die­sem Namen bekannt. Die Herkunft des Rezepts ist nicht gesi­chert, eine Legende bezieht sich auf Feldmarschall Radetzky, der es aus Mailand mit­ge­bracht haben soll. Recht genau doku­men­tiert ist dage­gen die Entstehung der Sacher Torte, wahr­schein­lich weil sich ein jah­re­lan­ger Rechtsstreit um die Verwendung des Namens ent­wi­ckel­te. Die Geschichte beginnt 1832 als Fürst Metternich ein „beson­de­res Dessert‟ für sei­ne Gäste in Auftrag gab. Der Chefkoch war jedoch krank, und so mach­te sich der 16jährige Lehrbursche Franz Sacher an die heik­le Aufgabe. Immerhin war die Torte so gut, dass sich nie­mand beschwer­te, doch erst sein Sohn Eduard voll­ende­te das Werk als er beim kai­ser­lich und könig­li­chen Hofzuckerbäcker Demel arbei­te­te und die Süßspeise anschlie­ßend auch im Hotel Sacher anbot. Ein kurio­ser Streit um den Namen „Original Sacher-Torte‟ ent­brann­te zwi­schen dem noblen Hotel und der kai­ser­li­chen Konditorei, kuri­os vor allem des­halb, weil der Name Sacher-Torte nicht geschützt ist. Heute gibt es Sachertorten sogar als Eistorte und jeder Wiener Konditor backt sich sei­ne nach bes­tem Wissen und Gewissen. Geschützt sind nur die „Original Sacher-Torte‟, die im Sacher her­ge­stellt wird, und „Demel‛s Sachertorte‟ aus der gleich­na­mi­gen Konditorei.
 
HEURIGE
 
Zur Gastronomie gehö­ren nicht nur Speisen, denn so viel Köstliches will auch ent­spre­chend mit Flüssigem beglei­tet wer­den. Das mil­de Klima und der frucht­ba­re Boden bie­ten idea­le Bedingungen für den Weinbau. An die 700 Hektar des Stadtgebiets sind mit Weinstöcken bestückt, 80 Prozent davon lie­fern Weißwein. Ein guter Teil des in Wiener Kellern gereif­ten Weins kommt nicht in den Einzelhandel denn er wird in der unver­gleich­li­chen Atmosphäre einer der belieb­tes­ten Treffpunkte aller Wiener und Besucher aus­ge­schenkt: dem Heurigen. Diese urös­ter­rei­chi­sche Tradition besteht im Wesentlichen dar­aus, eige­nen Wein im eige­nen Haus aus­zu­schen­ken. Die Erlaubnis dafür geht auf eine Verordnung von Kaiser Joseph II. aus dem Jahr 1784 zurück. Was als Erleichterung des Lebens von armen Weinbauern gedacht war, hat sich in Österreich, aber beson­ders in Wien zu einem Brauchtum ent­wi­ckelt, das für gute Umsätze sorgt. Wer in Wien Heuriger sagt, denkt an Grinzing, einem klei­nen Vorort an den Hängen des Wienerwalds, in den vor allem Besucher der Stadt pil­gern, die etwas vom wein­se­li­gen Lokalkolorit erle­ben wol­len, wo sich aber auch Einheimische ger­ne ein Stelldichein geben. Der Erfolg des Konzepts wird deut­lich, wenn man am Abend durch die Gassen Grinzings – oder einer ande­ren Heurigengasse – geht: Überall herrscht Fröhlichkeit, es wird gesun­gen und gelacht und Besucher aus aller Herren Länder ver­brü­dern sich unter­ein­an­der und mit den Wienern, und selbst wenn es nur ein paar Stunden dau­ert, die Freude ist anste­ckend und die Erinnerung unver­gess­lich.
 
FREIZEIT
 
Geschichte, Kultur, Gastronomie sind die Pfeiler des Tourismus in Wien. Der Mensch braucht aber dazwi­schen auch ein wenig Abwechslung und Spaß, und das gibt es in Wien natür­lich auch. Das Vergnügungsviertel der Stadt ist der Prater, obwohl man ein­schrän­ken muss, dass der Trubel nur in einem Teil des rie­si­gen Geländes ist, das der Prater umfasst. Das Riesenrad ist das weit­hin sicht­ba­re Wahrzeichen des Vergnügungsviertels, nur drei U‑Bahnstationen (oder einen halb­stün­di­gen Spaziergang) vom Stadtzentrum ent­fernt. Das Riesenrad ist über 120 Jahre alt, die vie­len ande­ren Fahrgeschäfte, Spielhallen, Geisterbahnen, Lachkabinetts und was noch so in einem Vergnügungspark zu fin­den ist, sind zum Teil höchst modern. Der rest­li­che Prater ist mit 6 Quadratkilometern ein weit­läu­fi­ges Naherholungsgebiet und die grü­ne Lunge der Millionenstadt.
 
DONAU
 
Wien liegt an der „Schönen, blau­en Donau‟, wie der Strom besun­gen wird. Viele Jahrzehnte lang leb­te die Stadt mit dem Rücken zum Fluss, erst mit dem Bau des Entlastungsgerinnes, heu­te als „Neue Donau‟ bekannt, änder­te sich dies. Auf 21 Kilometer erstreckt sich der Seitenarm, der nur bei Hochwasser zu einem flie­ßen­den Gewässer wird, was sehr sel­ten vor­kommt. Zwischen flie­ßen­der und neu­er Donau liegt die Donauinsel, die seit 1987 zu einem der belieb­tes­ten Erholungsgebiete der Wiener gewor­den ist. Hier kann Sport getrie­ben oder gefau­lenzt wer­den, es gibt zahl­rei­che Lokale und sie ist Schauplatz des größ­ten Festivals des Jahres, dem drei­tä­gi­gen Donauinselfest.
 
VERKEHR
 
Wien liegt an zwei his­to­ri­schen euro­päi­schen Verkehrsachsen: der Nord-Süd-Achse, auch Bernsteinstraße genannt, und der Ost-West-Verbindung durch die Donau. Seine Lage zwi­schen Alpenostrand und pan­no­ni­schen Raum begüns­tigt mil­des Klima, frucht­ba­re Böden und Thermalquellen. Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs ist die Bedeutung der Stadt als Verkehrsknotenpunkt stark gewach­sen und der moder­ne Flughafen ist zu einer wich­ti­gen Drehscheibe für den Flugverkehr, vor allem zwi­schen Ost und West, gewor­den. Die Hauptstadt Österreichs ist also von über­all gut zu errei­chen – und dient vie­len Touristen als Ausgangspunkt und Hauptquartier für Tagesausflüge in das Umland, zu dem auch die in Reichweite lie­gen­den his­to­ri­schen Städte Prag, Bratislava und Budapest gehören.

Landhaus Fuhrgassl-Huber

Unsere Frühstückspension im Herzen Neustifts heißt Sie will­kom­men! Inmitten des male­ri­schen Weinortes Neustift am Walde liegt, umge­ben von Weinbergen, das…