Freitag, Dezember 4, 2020
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Wien

Wien Panorama

Wien – Stadt und Land

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Wien ist in viel­er Hin­sicht außergewöhn­lich. Es ist mit 414,87 Quadratk­ilo­me­tern das kle­in­ste Bun­des­land Öster­re­ichs und mit 1.911.191 Ein­wohn­ern (1.1.2020) das mit den meis­ten Ein­wohn­ern. Wien ist auch die Bun­de­shaupt­stadt der Repub­lik und ihr Bürg­er­meis­ter ist zugle­ich Lan­deshaupt­mann. Sie ist wieder­holt zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt wor­den, zulet­zt 2019 unter 231 Metropolen.
Zur Leben­squal­ität trägt sicher­lich bei, dass Wien heute weniger Ein­wohn­er hat als um 1900, es ist also Platz genug für die Ein­wohn­er – und die Mil­lio­nen Touris­ten die jedes Jahr die Donaumetro­pole besuchen. Der Reko­rd von knapp acht Mil­lio­nen Gästen aus 2019 wird im Coro­na-Jahr 2020 nicht erre­icht wer­den, doch alle hof­fen, dass nach der Pan­demie der Touris­mus wieder auf Touren kommt – in Wien und überall…

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KULTUR
 
Architek­tur
 
Eine Mil­lio­nen­stadt wie Wien mit 2.000 Jahren Geschichte bietet seinen Gästen eine bre­ite Palette an Attrak­tio­nen. Allen voran die architek­tonis­chen Denkmäler aus vie­len Epochen, von römis­chen Wällen bis futur­is­tis­chen Wolkenkratzern, vom gotis­chen Stephans­dom über die Barock­paläste Schön­brunn und Belvedere bis zur ein­ma­li­gen Ringstraße mit ihren stil­machen­den Pracht­baut­en. 5,2 Kilo­me­ter lang ist der Ring, wie er in Wien genan­nt wird, Platz genug für ein paar Dutzend mon­u­men­tale Architek­tur­denkmäler, die zum größten Teil zwis­chen 1869 und 1890 errichtet wur­den. Staat­sop­er, Rathaus, Burgth­e­ater, Par­la­ment, Uni­ver­sität, Kun­sthis­torisches und Naturhis­torisches Muse­um sind die bekan­ntesten, dazwis­chen sor­gen aus­gedehnte Parks für Auflockerung und die Ringstraße selb­st ist als Allee angelegt.
 
Musik
 
Wien ist untrennbar mit Musik ver­bun­den. Nach wie vor ist es die Welthaupt­stadt der Klas­sik, ein Rang, den sich die Metro­pole in den let­zten Jahrhun­derten ver­di­ent hat. Nicht nur dank der beg­nade­ten ein­heimis­chen Kom­pon­is­ten wie Schu­bert, Strauß, Webern oder Schön­berg, son­dern vor allem durch die vie­len inter­na­tionalen Meis­ter, die Wien zu ihre Wirk­stätte macht­en. Haydn, Beethoven und natür­lich Wolf­gang Amadeus Mozart, der als 6jähriger bei Kaiserin Maria There­sia auf­spielte und einen großen Teil seines Lebens in Wien ver­brachte. Heute gel­ten die Wiener Staat­sop­er, das Konz­erthaus und der Musikvere­in als Tem­pel der Klas­sik. Der große Musikvere­inssaal ist an jedem Neu­jahrstag in Mil­lio­nen Wohnz­im­mern der Welt zu sehen, wenn die Wiener Phil­har­moniker das Neu­jahrskonz­ert anstim­men. Ein Orch­ester, dass als eines der besten sein­er Art gilt, was der promi­nente Klangkör­p­er seinem Stamm­sitz Wien wohl auch schuldig ist.
 
Das Neu­jahrskonz­ert ist auf Jahre ausverkauft, auch die Oper verkauft ihre Ein­trittskarten gut, doch in Wien gibt es für Musik­fre­unde immer was zu hören. Und nicht nur Klas­sik, denn die Musik­metro­pole ist auch ein fix­er Bestandteil jed­er Welt­tournee von Pop- oder Rock­stars, besitzt mit dem The­ater an der Wien eine der bedeu­tend­sten Spiel­stät­ten für Musi­cals in Mit­teleu­ropa, ver­fügt über eine frucht­bare Jaz­zszene und bietet Folk­lore und Welt­musik eben­falls aus­re­ichend Büh­nen. Büh­nen, die auch für Kabarett und The­ater bere­it­ste­hen. Das Burgth­e­ater gilt als eine der wichtig­sten The­ater im deutschsprachi­gen Raum und in der Kabarettszene find­et man klas­sis­che Dop­pel­con­fer­en­cen und aktuelle Satire nebeneinan­der.
 
Bildende Kun­st
 
Im kul­turellen Ange­bot ein­er Welt­stadt darf die bildende Kun­st nicht fehlen und auch auf diesem Gebi­et kann sich Wien sehen lassen. Und es gibt viel zu sehen in Palästen, Museen und öffentlichen Plätzen. Das Kun­sthis­torische Muse­um gehört zu den wichtig­sten sein­er Art auf der Welt. Tausende wertvolle Kunst­werke befind­en sich in seinem Besitz. Viel mehr, als im Haupthaus auf der Ringstraße unterge­bracht wer­den kön­nen, daher wer­den einige Samm­lun­gen ander­swo aus­gestellt. In Schön­brunn, in der Hof­burg und sog­ar im Schloss Ambras in Inns­bruck kön­nen Gemälde und Skulp­turen aus dem Fun­dus des Muse­ums bewun­dert wer­den.
 
In der Wiener Seces­sion ist eines der berühmtesten Werke des Jugend­stils zu find­en, das Beethoven-Fries von Gus­tav Klimt. Die Kun­st­be­we­gung der Seces­sion gehört zum Stadt­bild Wiens, denn neben zahlre­ichen Häusern und Villen sind auch die his­torischen Hal­testellen der Stadt­bahn, die später ins U‑Bahnnetz Wiens einge­bun­den wur­den, von einem promi­nen­ten Vertreter des Wiener Jugend­stils, Otto Wag­n­er, ent­wor­fen wor­den. Zwis­chen Oper und Hof­burg befind­et sich die Alberti­na, ein weit­eres Kun­st­mu­se­um in dem eine der bedeu­tend­sten grafis­chen Samm­lun­gen der Welt unterge­bracht ist.
 
Die meis­ten Sehenswürdigkeit­en sind im Zen­trum der Stadt zu find­en. Auf der Ringstraße, an der Stelle der alten Stadt­mauer angelegt, und inner­halb dieses Ringes, mit dem Stephansplatz als Zen­trum. Am besten erlebt man die Pracht der Kaiser­stadt und die vie­len Zeug­nisse tausend­jähriger Geschichte zu Fuß. Die Lan­des­touris­mu­sor­gan­i­sa­tion Wien­Touris­mus bietet viele the­ma­tis­che Spaziergänge in der Innen­stadt an, die von bestens aus­ge­bilde­ten Frem­den­führern in allen Sprachen durchge­führt wer­den. Auch die Stadtrund­fahrten begin­nen hier, im 1. Bezirk, wie die Innen­stadt offiziell genan­nt wird. Prater, Donau, Schön­brunn, Wiener­wald sind nur einige der Sehenswürdigkeit­en, die auf den ver­schiede­nen Touren ange­fahren wer­den.
 
GASTRONOMIE
 
Eine Stadtbesich­ti­gung macht hun­grig und durstig – und in Wien ist man dafür bestens gerüstet. Die Gas­tronomie der Metro­pole gehört zu ihren wichtig­sten Attrak­tio­nen. Die unver­gle­ich­liche Wiener Küche ist der his­torischen Rolle der Stadt als Ver­wal­tungszen­trum eines Vielvölk­er­staates zu ver­danken. Mit den Abge­sandten aus den Regio­nen des Kaiser­re­ichs kamen auch deren Sit­ten und Gebräuche, aber vor allem deren Rezepte nach Wien. Die Mis­chung wurde bess­er als die Zutat­en, kön­nte man ver­all­ge­mein­ernd sagen. Tat­sache ist, dass einige Speisen in das Rezep­tar­i­um der Wiener Küche aufgenom­men wur­den, die wie in den Herkun­ft­sre­gio­nen zubere­it­et wer­den und andere durch die üppige Palette an Zutat­en und Zubere­itungsarten erst in Wien entste­hen kon­nten.
 
Die berühmtesten kuli­nar­ischen Attrak­tio­nen sind sicher­lich Wiener Schnitzel und Sacher­torte. Bei­de haben ihre kuriose Entste­hungs­geschichte. Das Wiener Schnitzel ist ein dünnes, paniertes und aus­ge­back­enes Schnitzel aus Kalbfleisch und seit 1831 unter diesem Namen bekan­nt. Die Herkun­ft des Rezepts ist nicht gesichert, eine Leg­ende bezieht sich auf Feld­marschall Radet­zky, der es aus Mai­land mit­ge­bracht haben soll. Recht genau doku­men­tiert ist dage­gen die Entste­hung der Sach­er Torte, wahrschein­lich weil sich ein jahre­langer Rechtsstre­it um die Ver­wen­dung des Namens entwick­elte. Die Geschichte begin­nt 1832 als Fürst Met­ter­nich ein „beson­deres Dessert‟ für seine Gäste in Auf­trag gab. Der Chefkoch war jedoch krank, und so machte sich der 16jährige Lehrbursche Franz Sach­er an die heik­le Auf­gabe. Immer­hin war die Torte so gut, dass sich nie­mand beschw­erte, doch erst sein Sohn Eduard vol­len­dete das Werk als er beim kaiser­lich und königlichen Hofzucker­bäck­er Demel arbeit­ete und die Süßspeise anschließend auch im Hotel Sach­er anbot. Ein kurios­er Stre­it um den Namen „Orig­i­nal Sach­er-Torte‟ ent­bran­nte zwis­chen dem noblen Hotel und der kaiser­lichen Kon­di­tor­ei, kurios vor allem deshalb, weil der Name Sach­er-Torte nicht geschützt ist. Heute gibt es Sacher­torten sog­ar als Eis­torte und jed­er Wiener Kon­di­tor backt sich seine nach bestem Wis­sen und Gewis­sen. Geschützt sind nur die „Orig­i­nal Sach­er-Torte‟, die im Sach­er hergestellt wird, und „Demel‛s Sacher­torte‟ aus der gle­ich­nami­gen Kon­di­tor­ei.
 
HEURIGE
 
Zur Gas­tronomie gehören nicht nur Speisen, denn so viel Köstlich­es will auch entsprechend mit Flüs­sigem begleit­et wer­den. Das milde Kli­ma und der frucht­bare Boden bieten ide­ale Bedin­gun­gen für den Wein­bau. An die 700 Hek­tar des Stadt­ge­bi­ets sind mit Wein­stöck­en bestückt, 80 Prozent davon liefern Weißwein. Ein guter Teil des in Wiener Kellern gereiften Weins kommt nicht in den Einzel­han­del denn er wird in der unver­gle­ich­lichen Atmo­sphäre ein­er der beliebtesten Tre­ff­punk­te aller Wiener und Besuch­er aus­geschenkt: dem Heuri­gen. Diese uröster­re­ichis­che Tra­di­tion beste­ht im Wesentlichen daraus, eige­nen Wein im eige­nen Haus auszuschenken. Die Erlaub­nis dafür geht auf eine Verord­nung von Kaiser Joseph II. aus dem Jahr 1784 zurück. Was als Erle­ichterung des Lebens von armen Wein­bauern gedacht war, hat sich in Öster­re­ich, aber beson­ders in Wien zu einem Brauch­tum entwick­elt, das für gute Umsätze sorgt. Wer in Wien Heuriger sagt, denkt an Grinz­ing, einem kleinen Vorort an den Hän­gen des Wiener­walds, in den vor allem Besuch­er der Stadt pil­gern, die etwas vom wein­seli­gen Lokalkolorit erleben wollen, wo sich aber auch Ein­heimis­che gerne ein Stelldichein geben. Der Erfolg des Konzepts wird deut­lich, wenn man am Abend durch die Gassen Grinz­ings – oder ein­er anderen Heuri­gen­gasse – geht: Über­all herrscht Fröh­lichkeit, es wird gesun­gen und gelacht und Besuch­er aus aller Her­ren Län­der ver­brüdern sich untere­inan­der und mit den Wienern, und selb­st wenn es nur ein paar Stun­den dauert, die Freude ist ansteck­end und die Erin­nerung unvergesslich.
 
FREIZEIT
 
Geschichte, Kul­tur, Gas­tronomie sind die Pfeil­er des Touris­mus in Wien. Der Men­sch braucht aber dazwis­chen auch ein wenig Abwech­slung und Spaß, und das gibt es in Wien natür­lich auch. Das Vergnü­gungsvier­tel der Stadt ist der Prater, obwohl man ein­schränken muss, dass der Trubel nur in einem Teil des riesi­gen Gelän­des ist, das der Prater umfasst. Das Riesen­rad ist das wei­thin sicht­bare Wahrze­ichen des Vergnü­gungsvier­tels, nur drei U‑Bahnstationen (oder einen halb­stündi­gen Spazier­gang) vom Stadtzen­trum ent­fer­nt. Das Riesen­rad ist über 120 Jahre alt, die vie­len anderen Fahrgeschäfte, Spiel­hallen, Geis­ter­bah­nen, Lachk­abi­netts und was noch so in einem Vergnü­gungspark zu find­en ist, sind zum Teil höchst mod­ern. Der restliche Prater ist mit 6 Quadratk­ilo­me­tern ein weitläu­figes Naher­hol­ungs­ge­bi­et und die grüne Lunge der Mil­lio­nen­stadt.
 
DONAU
 
Wien liegt an der „Schö­nen, blauen Donau‟, wie der Strom besun­gen wird. Viele Jahrzehnte lang lebte die Stadt mit dem Rück­en zum Fluss, erst mit dem Bau des Ent­las­tungs­gerinnes, heute als „Neue Donau‟ bekan­nt, änderte sich dies. Auf 21 Kilo­me­ter erstreckt sich der Seit­e­n­arm, der nur bei Hochwass­er zu einem fließen­den Gewäss­er wird, was sehr sel­ten vorkommt. Zwis­chen fließen­der und neuer Donau liegt die Donauin­sel, die seit 1987 zu einem der beliebtesten Erhol­ungs­ge­bi­ete der Wiener gewor­den ist. Hier kann Sport getrieben oder gefaulen­zt wer­den, es gibt zahlre­iche Lokale und sie ist Schau­platz des größten Fes­ti­vals des Jahres, dem dre­itägi­gen Donauin­selfest.
 
VERKEHR
 
Wien liegt an zwei his­torischen europäis­chen Verkehrsach­sen: der Nord-Süd-Achse, auch Bern­ste­in­straße genan­nt, und der Ost-West-Verbindung durch die Donau. Seine Lage zwis­chen Alpenos­trand und pan­non­is­chen Raum begün­stigt mildes Kli­ma, frucht­bare Böden und Ther­malquellen. Seit dem Fall des Eis­er­nen Vorhangs ist die Bedeu­tung der Stadt als Verkehrsknoten­punkt stark gewach­sen und der mod­erne Flughafen ist zu ein­er wichti­gen Drehscheibe für den Flugverkehr, vor allem zwis­chen Ost und West, gewor­den. Die Haupt­stadt Öster­re­ichs ist also von über­all gut zu erre­ichen – und dient vie­len Touris­ten als Aus­gangspunkt und Haup­tquarti­er für Tage­saus­flüge in das Umland, zu dem auch die in Reich­weite liegen­den his­torischen Städte Prag, Bratisla­va und Budapest gehören.

Landhaus Fuhrgassl-Huber

Unsere Früh­stück­spen­sion im Herzen Neustifts heißt Sie willkom­men! Inmit­ten des malerischen Weinortes Neustift am Walde liegt, umgeben von Wein­ber­gen, das…