Freitag, Dezember 4, 2020
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Tirol

Tirol – Im Reich der Berge

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Die Alpen sind nicht nur ein natür­lich­es Hin­der­nis für deutsche Urlauber auf dem Weg an Ital­iens Strände. Sie laden vielmehr dazu ein, die Schön­heit der Gebirgswelt, mit ihren Gipfeln, Hän­gen und Tälern, ihren Gletsch­ern, Bächen und Flüssen, ihrer von der rauen Geografie geprägten Geschichte und ihrer von warmherzi­gen Bewohn­ern gezeigten Gast­fre­und­schaft in Ruhe  zu genießen. Tirol weist als his­torisches Gebi­et einige einzi­gar­tige Beson­der­heit­en auf: In Öster­re­ich ist es in Nord- und Ost­tirol aufgeteilt, es gibt aber keine gemein­same Gren­ze, so dass man ein Stück über Salzburg­er Gebi­et muss, wenn man von einem Teil zu anderen will. Zu Tirol gehört natür­lich auch das auf ital­ienis­chem Staats­ge­bi­et liegende Südtirol. Weniger bekan­nt ist, dass auch das Trenti­no, eine weit­ere ital­ienis­che Region, früher Welschtirol genan­nt wurde und zusam­men mit den anderen erwäh­n­ten Teilen die Euro­pare­gion Tirol-Südtirol-Trenti­no bildet.

Edit

Tirol ist das Reich der Berge, mehr als 500 Gipfel erheben sich auf über 3.000 Meter See­höhe. Wo es Berge gibt, gibt es auch Täler, kaum ver­wun­der­lich, dass die Bevölkerungszen­tren, die wirtschaftliche Aktiv­ität und ganz beson­ders der Touris­mus in diesen Tälern zu Hause sind. Von den 34 offiziellen touris­tis­chen Regio­nen führen immer­hin zehn das „Tal‟ im Namen. Das berühmteste ist sicher­lich das Ziller­tal, doch auch Ötz­tal, Lech­tal, Brix­en­tal und Stubaital und wie sie alle heißen haben dem Besuch­er einiges zu bieten. Das wichtig­ste ist allerd­ings das Inntal, das zwar  nicht als touris­tis­che Region geführt wird, das aber als zen­trale Leben­sad­er des Bun­des­lands Tirol dem Land seinen Stem­pel aufdrückt.

Der Inn ist mit 517 Kilo­me­tern der läng­ste Fluss der Alpen, 193 davon fließen durch Tirol. Beson­ders aus der Luft ist es ein beein­druck­ender Anblick, wie das Inntal die Alpen durch­schnei­det, wer schon ein­mal über dieses Gebi­et geflo­gen ist, kann sich sich­er an das Bild erin­nern. Nahe liegend, dass die Haupt­stadt des Bun­des­lands nicht nur an ein­er Brücke über den Inn angelegt wurde, son­dern auch so heißt: Inns­bruck. Die bekan­nteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Gold­ene Dachl, ein Prunk­erk­er aus dem Jahr 1500. Auch wenn es kein offizieller Regierungssitz war, ver­brachte der Hab­s­burg­er Kaiser Max­i­m­il­ian I. viel Zeit in Tirol und gab auch das Gold­ene Dachl in Auf­trag. Man kön­nte es heute als Sym­bol für den Wohl­stand sehen, den die Men­schen in Tirol genießen. Ihr Brut­toin­land­spro­dukt pro Kopf liegt um 50 Prozent über dem EU-Durchschnitt.

Inns­bruck ist das Ver­wal­tungszen­trum, selb­stre­dend auch die größte Stadt mit 132.000 Ein­wohn­ern – 30.000 davon studieren an den renom­mierten Uni­ver­sitäten und Hochschulen – und hat einen grü­nen Bürg­er­meis­ter. Aus touris­tis­ch­er Sicht ist die Stadt vor allem als Aus­tra­gung­sort von sportlichen Großereignis­sen in Erschei­n­ung getreten. Hier wur­den zwei Olymp­is­che Win­ter­spiele durchge­führt und jedes Jahr trifft sich die Elite der Skispringer auf der Ber­gisel-Schanze zur 3. Etappe der 4‑Schanzen-Tournee.

Die touris­tis­chen Attrak­tio­nen Tirols sind fast durch­wegs geografis­ch­er Natur. Vie­len würde es genü­gen, ein­fach nur auf den Gebirgsstraßen oder mit den Eisen­bah­nen durch die Gegend zu fahren und die Land­schaft zu genießen und einige machen das auch. Aber erst wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, erken­nt man die Größe, Vielfalt und Einzi­gar­tigkeit der Gegend, die zu den beliebtesten Urlaub­s­ge­bi­eten Europas gehört.

Wan­dern im Som­mer und Ski­fahren im Win­ter ist für Aktivurlauber nicht nur in Tirol ange­sagt, aber hier sprengt das Ange­bot die kühn­sten Vorstel­lun­gen. Im Ziller­tal zum Beispiel kann bei­dem ganzjährig nachge­gan­gen wer­den. Natür­lich müssen Schneetiger im Som­mer auf die Gletsch­er hoch und Wan­der­er sich im Win­ter warm anziehen, die einen und anderen müssen aber nicht auf ihren lieb­sten Sport verzichten.

Vor allem im Win­ter ist der Kalen­der gespickt mit hochkaräti­gen Sportevents. Leg­endär ist das mehrtägige Hah­nenkamm­ren­nen in Kitzbühel (das näch­ste soll vom 19. bis 24.01.2021 stat­tfind­en), die Abfahrt auf der soge­nan­nten „Streif‟ ist die ulti­ma­tive Her­aus­forderung für jeden Rennläufer und eines der zuschauerträchtig­sten TV-Events des Win­ters. Auf dem Pro­gramm ste­hen einige weit­ere Ver­anstal­tun­gen, ob dabei die gewohn­ten Zuschauer­massen mit­fiebern kön­nen, wird von der Entwick­lung der Coro­n­akrise abhän­gen. Das gilt natür­lich auch für die Aprés-Ski-Events, doch man kann davon aus­ge­hen, dass sich die Tirol­er was ein­fall­en lassen, um ihr gesellschaftlich­es Leben rund um die Schip­is­ten so ele­gant und aus­giebig zele­bri­eren zu kön­nen, wie es die Besuch­er erwarten.

Ski­fahren und Wan­dern sind bei Weit­em nicht die einzi­gen Urlaub­svergnü­gen im Land Tirol. Die langjährige Erfahrung der Touris­musin­dus­trie sorgt dafür, dass alles, was ein Besuch­er, egal welchen Alters, Herkun­ft, Kaufkraft und Inter­essen heute in den Ferien erwarten kann, auch geboten bekommt. Well­ness, Gas­tronomie, Aben­teuer­sport, Aus­flüge, Konz­erte und vieles mehr gibt es auf und zwis­chen den Bergen Tirols zu find­en, und man muss nicht lange suchen, denn die Tirol­er wis­sen, was ihre Gäste gerne haben.