Freitag, Dezember 4, 2020
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Oberösterreich

Oberösterreich – Klassisch und Modern

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Oberöster­re­ich ist ein Land der Gegen­sätze. Es ist ein klas­sis­ches Kernge­bi­et Öster­re­ichs, seit dem Beginn dem Hab­s­burg­er­re­ich zuge­hörig. In der Haupt­stadt Linz befind­et sich das mod­erne „Muse­um der Zukun­ft‟ im Ars Elec­tron­i­ca Cen­ter. Das Bun­des­land ist hoch indus­tri­al­isiert und stellt sich von klas­sis­ch­er Schw­erindus­trie auf mod­erne Tech­nolo­gie um. In Oberöster­re­ich liegen 70 Prozent des klas­sis­chen Urlaub­s­ge­bi­ets Salzkam­mergut, wo man auf Sis­sis Spuren wan­deln kann aber auch Wass­er- und Aben­teuer­sport groß geschrieben werden.

Edit

Das viert­größte Bun­des­land ist tra­di­tionell eines der Zen­tren der öster­re­ichis­chen Indus­trie und erwirtschaftet ein Vier­tel der Exporte der Alpen­re­pub­lik. Doch der Touris­mus ver­stärkt laufend seinen Anteil am Brut­tore­gion­al­pro­dukt an dem er bere­its mit 15 Prozent beteiligt ist. Im Gegen­satz zur Schw­erindus­trie ist es eine Wach­s­tums­branche und so ver­ste­ht sich unter Anderem die Ini­tia­tive „Touris­musstrate­gie 2022‟ der Lan­desregierung mit der eine „Steigerung der direk­ten und indi­rek­ten Wertschöp­fung der oberöster­re­ichis­chen Touris­mus- und Freizeitwirtschaft um 15 Prozent bis 2022‟ angestrebt wird.
 
Oberöster­re­ich gren­zt im West­en an Bay­ern, im Nor­den an Böh­men, im Osten an Niederöster­re­ich und im Süden an Salzburg und Steier­mark. Von dieser tren­nte es sich im Jahr 1260, was als Geburt­s­jahr Oberöster­re­ichs ange­se­hen wird. Sei­ther wech­selte das Gebi­et mehrmals seine Zuge­hörigkeit, wurde geteilt und wieder zusam­menge­führt und erhielt seinen aktuellen Namen erst 1928, denn unter den Hab­s­burg­ern hieß es „Land ober der Enns‟. Wie Niederöster­re­ich ist es in vier Vier­tel aufgeteilt: Innvier­tel, Müh­lvier­tel, Haus­ruck­vier­tel und Traun­vier­tel. Diese waren bis 1867 poli­tis­che Ver­wal­tung­sein­heit­en, heute sind sie nur noch Land­schafts­beze­ich­nun­gen. Auch bei der Gliederung in touris­tis­che Regio­nen spie­len die tra­di­tionellen Vier­tel keine Rolle. Erst im Jahr 2019 wur­den die 104 Regio­nen mit ihren Touris­musvere­inen auf 20 reduziert.
 
Auch wenn erst in jüng­ster Zeit inten­siv in Touris­mus investiert wird, ein oberöster­re­ichis­ches Gebi­et ist seit vie­len, vie­len Jahren eine Ferien­des­ti­na­tion erster Güte: Das Salzkam­mergut. Diese Seen­land­schaft ist roman­tisch und prächtig zugle­ich und die Tat­sache, dass Bad Ischl Schau­platz der Ver­lobung zwis­chen Sis­si und Kaiser Franz Joseph war, ver­lei­ht dem Salzkam­mergut zusät­zlichen Reiz. Natür­lich gibt es zahlre­iche Aus­flüge und Sehenswürdigkeit­en rund um die Leg­ende Sis­si, doch auch ohne die Spuren der Kaiserin ist Bad Ischl ein sehenswertes Aus­flugsziel. Der Kurort liegt an keinem der vie­len Seen des Salzkam­merguts, aber am Fluss Traun, der nicht weit von Bad Ischl in den Traun­see mün­det und einem Vier­tel des Bun­des­lan­des seinen Namen gab.
 
Mehr als 70 Prozent des Salzkam­merguts liegen auf oberöster­re­ichis­chem Gebi­et, der Rest in Salzburg und der Steier­mark. Dem Besuch­er sind die Lan­des­gren­zen wahrschein­lich egal, denn jed­er der sich in den Ein­fluss­bere­ich des Salzkam­merguts beg­ibt, wird unweiger­lich von der Schön­heit der Land­schaft mit ihren Bergen, Flüssen, Seen und verträumten Dör­fern in den Bann gezo­gen. Auch die Touris­mus­be­hör­den arbeit­en gren­züber­greifend, die Ver­mark­tungs­ge­sellschaft Salzkam­mergut Touris­mus spricht sog­ar vom „Zehn­ten Bun­des­land Öster­re­ichs‟.
 
Die Donau ist in Oberöster­re­ich auf weit­en Streck­en noch kein träge dahin­fließen­der Strom, son­dern gilt auf den 111 Kilo­me­tern zwis­chen Bay­ern und Niederöster­re­ich als Alpen­fluss. Enge Täler wech­seln auf ihrem Ver­lauf mit weit­en Beck­en ab, beson­ders beein­druck­end sind die Mäan­der der Donauschlinge Schlö­gen. Die touris­tis­chen Bedeu­tung des Stroms wird dadurch unter­strichen, dass es einen eige­nen Touris­musver­band Donau Oberöster­re­ich gibt.
 
Es ist ein Land, in dem sich Klas­sis­ches und Mod­ernes ergänzen. Es ist auch ein Land der Superla­tive, wie die Touris­mus-Web­site Oberöster­re­ichs auflis­tet. Das größte zusam­men­hän­gende Reitweg­netz Europas etwa. Oder das Natur­juwel Schieder­wei­her in Hin­ter­stoder, das 2018 im Fernse­hen zum schön­sten Platz Öster­re­ichs gewählt wurde. Oder die steil­ste Zah­n­rad­bahn Öster­re­ichs, die Schaf­berg­bahn, die von St. Wolf­gang auf den 1783 Meter hohen Schaf­berg führt von wo aus 14 Seen des Salzkam­merguts zu sehen sind.
 
Oberöster­re­ich ist für den Touris­mus des 21. Jahrhun­derts gerüstet. Ein­drucksvolle Land­schaften und Kul­tur­denkmäler gibt es in Hülle und Fülle, doch dem Gast wird auch Aben­teuer und Genuss geboten, so dass einem abwech­slungsre­ichen Urlaub nichts im Weg steht.

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