Sonntag, Juli 25, 2021
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Oberösterreich

Oberösterreich – Klassisch und Modern

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Oberösterreich ist ein Land der Gegensätze. Es ist ein klas­si­sches Kerngebiet Österreichs, seit dem Beginn dem Habsburgerreich zuge­hö­rig. In der Hauptstadt Linz befin­det sich das moder­ne „Museum der Zukunft‟ im Ars Electronica Center. Das Bundesland ist hoch indus­tria­li­siert und stellt sich von klas­si­scher Schwerindustrie auf moder­ne Technologie um. In Oberösterreich lie­gen 70 Prozent des klas­si­schen Urlaubsgebiets Salzkammergut, wo man auf Sissis Spuren wan­deln kann aber auch Wasser- und Abenteuersport groß geschrie­ben werden.

Das viert­größ­te Bundesland ist tra­di­tio­nell eines der Zentren der öster­rei­chi­schen Industrie und erwirt­schaf­tet ein Viertel der Exporte der Alpenrepublik. Doch der Tourismus ver­stärkt lau­fend sei­nen Anteil am Bruttoregionalprodukt an dem er bereits mit 15 Prozent betei­ligt ist. Im Gegensatz zur Schwerindustrie ist es eine Wachstumsbranche und so ver­steht sich unter Anderem die Initiative „Tourismusstrategie 2022‟ der Landesregierung mit der eine „Steigerung der direk­ten und indi­rek­ten Wertschöpfung der ober­ös­ter­rei­chi­schen Tourismus- und Freizeitwirtschaft um 15 Prozent bis 2022‟ ange­strebt wird.

Oberösterreich grenzt im Westen an Bayern, im Norden an Böhmen, im Osten an Niederösterreich und im Süden an Salzburg und Steiermark. Von die­ser trenn­te es sich im Jahr 1260, was als Geburtsjahr Oberösterreichs ange­se­hen wird. Seither wech­sel­te das Gebiet mehr­mals sei­ne Zugehörigkeit, wur­de geteilt und wie­der zusam­men­ge­führt und erhielt sei­nen aktu­el­len Namen erst 1928, denn unter den Habsburgern hieß es „Land ober der Enns‟. Wie Niederösterreich ist es in vier Viertel auf­ge­teilt: Innviertel, Mühlviertel, Hausruckviertel und Traunviertel. Diese waren bis 1867 poli­ti­sche Verwaltungseinheiten, heu­te sind sie nur noch Landschaftsbezeichnungen. Auch bei der Gliederung in tou­ris­ti­sche Regionen spie­len die tra­di­tio­nel­len Viertel kei­ne Rolle. Erst im Jahr 2019 wur­den die 104 Regionen mit ihren Tourismusvereinen auf 20 reduziert.

Auch wenn erst in jüngs­ter Zeit inten­siv in Tourismus inves­tiert wird, ein ober­ös­ter­rei­chi­sches Gebiet ist seit vie­len, vie­len Jahren eine Feriendestination ers­ter Güte: Das Salzkammergut. Diese Seenlandschaft ist roman­tisch und präch­tig zugleich und die Tatsache, dass Bad Ischl Schauplatz der Verlobung zwi­schen Sissi und Kaiser Franz Joseph war, ver­leiht dem Salzkammergut zusätz­li­chen Reiz. Natürlich gibt es zahl­rei­che Ausflüge und Sehenswürdigkeiten rund um die Legende Sissi, doch auch ohne die Spuren der Kaiserin ist Bad Ischl ein sehens­wer­tes Ausflugsziel. Der Kurort liegt an kei­nem der vie­len Seen des Salzkammerguts, aber am Fluss Traun, der nicht weit von Bad Ischl in den Traunsee mün­det und einem Viertel des Bundeslandes sei­nen Namen gab.

Mehr als 70 Prozent des Salzkammerguts lie­gen auf ober­ös­ter­rei­chi­schem Gebiet, der Rest in Salzburg und der Steiermark. Dem Besucher sind die Landesgrenzen wahr­schein­lich egal, denn jeder der sich in den Einflussbereich des Salzkammerguts begibt, wird unwei­ger­lich von der Schönheit der Landschaft mit ihren Bergen, Flüssen, Seen und ver­träum­ten Dörfern in den Bann gezo­gen. Auch die Tourismusbehörden arbei­ten grenz­über­grei­fend, die Vermarktungsgesellschaft Salzkammergut Tourismus spricht sogar vom „Zehnten Bundesland Österreichs‟.

Die Donau ist in Oberösterreich auf wei­ten Strecken noch kein trä­ge dahin­flie­ßen­der Strom, son­dern gilt auf den 111 Kilometern zwi­schen Bayern und Niederösterreich als Alpenfluss. Enge Täler wech­seln auf ihrem Verlauf mit wei­ten Becken ab, beson­ders beein­dru­ckend sind die Mäander der Donauschlinge Schlögen. Die tou­ris­ti­schen Bedeutung des Stroms wird dadurch unter­stri­chen, dass es einen eige­nen Tourismusverband Donau Oberösterreich gibt.

Es ist ein Land, in dem sich Klassisches und Modernes ergän­zen. Es ist auch ein Land der Superlative, wie die Tourismus-Website Oberösterreichs auf­lis­tet. Das größ­te zusam­men­hän­gen­de Reitwegnetz Europas etwa. Oder das Naturjuwel Schiederweiher in Hinterstoder, das 2018 im Fernsehen zum schöns­ten Platz Österreichs gewählt wur­de. Oder die steils­te Zahnradbahn Österreichs, die Schafbergbahn, die von St. Wolfgang auf den 1783 Meter hohen Schafberg führt von wo aus 14 Seen des Salzkammerguts zu sehen sind.

Oberösterreich ist für den Tourismus des 21. Jahrhunderts gerüs­tet. Eindrucksvolle Landschaften und Kulturdenkmäler gibt es in Hülle und Fülle, doch dem Gast wird auch Abenteuer und Genuss gebo­ten, so dass einem abwechs­lungs­rei­chen Urlaub nichts im Weg steht.

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