Samstag, Juli 24, 2021
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Kärnten

Kärnten – Sommerfrische im Süden

Aktion und Entspannung, Adrenalin und Chillout

Im Süden Österreichs liegt Kärnten, das Land der Seen. Die meis­ten haben ihre Entstehung dem über Jahrtausende wir­ken­den Einfluss der alpi­nen Gletscher zu ver­dan­ken. Heute sind sie zumin­dest im Sommer alles Andere als eisig, im Gegenteil, die ange­neh­men Temperaturen der Gewässer laden zum Baden ein. Das wird auch aus­gie­big von tau­sen­den Urlaubern genutzt, die sich in der hei­ßen Jahreszeit an ihren Ufern tum­meln. Kärnten ist damit das Bundesland mit dem höchs­ten Anteil an Sommertourismus. Nach den vor allem auf Winterurlaub aus­ge­rich­te­ten Ländern Salzburg und Tirol liegt es an drit­ter Stelle in der Urlauberstatistik. Mit mehr als 13 Millionen Übernachtungen im Jahr 2019 erreich­te Kärnten zum sechs­ten Mal in Folge einen Besucherrekord…

Edit

Dieser Entwicklung hat die Coronakrise natür­lich Einhalt gebo­ten. Doch spä­tes­tens im Sommer 2021 soll es wie­der Spiel und Spaß an den Badeseen geben, deren Attraktivität durch kei­ne Krise geschmä­lert wer­den kann. Ihre Anziehungskraft liegt vor allem dar­an, dass sie trotz der Nähe zum Hochgebirge äußerst ange­neh­me Badetemperaturen errei­chen. Dafür gibt es meh­re­re Gründe: Viel Sonne, wenig Wind und gerin­ge Durchmischung. Das bewirkt eine war­me Wasserschicht an der Oberfläche, die eini­ge Meter in die Tiefe reicht, weit genug, um unge­trüb­tes Badevergnügen zu genie­ßen.
 
Es ist daher nur nahe lie­gend, dass Kärnten die Seen zum Mittelpunkt sei­ner Tourismusregionen mach­te. Zurzeit gibt es 14 tou­ris­ti­sche Regionen, nach den Plänen der Landesregierung wird es im kom­men­den Jahr 2021 aller­dings nur mehr 9 geben. Bei fünf davon ist zumin­dest ein See im Spiel. Als Beispiel für die Rolle der Seen in Kärnten kann das Vier-Seental ange­führt wer­den. Es gehört zum Tourismusgebiet Wörthersee und liegt nur weni­ge Kilometer süd­lich von die­sem. Dazwischen erhebt sich der Pyramidenkogel, von dem alle die­se Seen her­vor­ra­gend zu sehen sind. Vor allem wenn man auf den mit fast 100 Metern welt­höchs­ten Aussichtsturm aus Holz klet­tert (es gibt natür­lich auch einen Lift), der sich auf dem Gipfel des Kogels befin­det.
 
Wem die hun­dert Meter Holzturm nicht genü­gen kann sich den Großglockner vor­neh­men. Der Gipfel des mit 3798 Metern höchs­ten Berges Österreichs liegt genau an der Grenze zwi­schen Kärnten und Osttirol. Auf die Spitze kann man natür­lich nur mit der ent­spre­chen­den Ausrüstung und Fitness klet­tern, doch auf der Großglockner-Hochalpenstraße kommt man mit dem Auto immer­hin auf 2369 Meter über den Meeresspiegel. Der Endpunkt der Straße, Kaiser-Franz-Josephs-Höhe genannt, ist ein spek­ta­ku­lä­rer Aussichtspunkt, von wo die gan­ze Herrlichkeit des Glocknermassivs zu bestau­nen ist. Bei der Österreich Rundfahrt der Radprofis ist die Hochalpenstraße ein­deu­tig die Königsetappe, ihr Sieger darf den Titel „Glocknerkönig‟ tra­gen. Bei den bis­her 71 Rundfahrten muss­ten die Radsportler die­ser Anstieg 65 Mal unter die Pedale neh­men.
 
Die Berge sind also hoch genug für schnee­si­che­re Schigebiete. Es gibt 24 davon, und in ihnen wird die gan­ze Palette der Wintersportarten in allen Schwierigkeitsstufen ange­bo­ten. Rund 800 Kilometer Pisten für Abfahrten, dazu zahl­lo­se Loipenkilometer in 41 Langlaufregionen, Eislaufen auf zuge­fro­re­nen Seen, Skitouren-Trekking, alles gute Gründe im Winter nach Kärnten zu kom­men. Auch was die Versorgung mit ein­hei­mi­schen gas­tro­no­mi­schen Spezialitäten betrifft, kommt der Urlauber auf sei­ne Kosten, Alpenküche mit Hüttenromantik lässt schnell die Kälte auf den Pisten ver­ges­sen. Die Kärntner Küche bie­tet ihre Köstlichkeiten natür­lich nicht nur im Winter neben der Piste, son­dern das gan­ze Jahr im gan­zen Bundesland an und hat sich aus eige­ner Kraft zu einer wei­te­ren Attraktion in dem an ver­lo­cken­den Angeboten rei­chen Urlaubsgebiet ent­wi­ckelt.
 
Woher der Name Kärnten kommt, ist nicht ein­deu­tig beleg­bar, ent­we­der aus dem Keltischen oder dem Venezianischen. Die schöns­te Herleitung wur­de im Mittelalter ver­brei­tet: Um die Nächstenliebe der Bevölkerung zu unter­strei­chen behaup­te­te man damals, Kärnten kom­me von „cari­ta­te ple­na‟ (Voll der Liebe). Die Gastfreundschaft ist heu­te wie damals ein Wahrzeichen des süd­lichs­ten Bundeslandes, das mit 9.537 Quadratkilometern auf Platz 5 und mit sei­nen 561.293 Einwohnern (01.01.2020) auf Platz 6 in Österreich liegt.

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