Ein grünes Herz ist auch das Logo von Steier­mark Touris­mus, der Touris­mu­sor­gan­i­sa­tion des Bun­des­lan­des, die sich zur Auf­gabe gemacht hat, die Bekan­ntheit und Begehrtheit der Marke „Urlaub in der Steier­mark‟ nation­al und inter­na­tion­al zu steigern, wie sie auf ihrer Web­site erk­lärt. Dabei wird nicht nur in Regio­nen gedacht, son­dern auch in soge­nan­nten Erleb­n­is­feldern, von denen es vier gibt: „Natur & Bewe­gung‟, „Essen & Trinken‟, „Regen­er­a­tion & Well­ness‟ sowie „Kul­tur in Stadt & Land‟. Die Geografie der Steier­mark ist äußerst abwech­slungsre­ich, so dass auch die neun touris­tis­chen Regio­nen den Urlaubern recht unter­schiedliche Charak­ter­is­ti­ka bieten. Vom alpinen Hochge­birge im Gesäuse zur Wein­re­gion Süd­steier­mark, vom urba­nen Zen­trum Graz zur üppi­gen Natur im Mur­tal, von den Skip­is­ten in Schlad­ming zu den Seen im Ausseer­land reicht die Palette. Dazu kommt die Ther­men­re­gion, die Hoch- und die Ost­steier­mark.
 
Die Steier­mark ist dank ihrer viel­seit­i­gen Land­schaften jeden­falls die ide­ale Des­ti­na­tion für einen Urlaub im Grü­nen, der Wal­dan­teil liegt bei 61,6 %, mehr als in jedem anderen Bun­des­land. Dem immer beliebter wer­dende Massen­sport Wan­dern sind hier keine Gren­zen geset­zt, auf den zahlre­ichen, gut gekennze­ich­neten Wegen, kön­nen Touren aller Schwierigkeits­grade und Län­gen gewan­dert wer­den. Wer es gern sportlich­er ange­ht, der ist in der Steier­mark eben­falls im richti­gen Land, 293 Skilifte führen auf 688 Pis­tenkilo­me­ter, ein­er sog­ar bis auf 2.700 Meter zum Dachste­in­gletsch­er. Noch schneller geht es am ehe­ma­li­gen Öster­re­ichring in Spiel­berg zur Sache. Die Strecke war 2020 gle­ich zwei Mal Schau­platz von Formel-1-Ren­nen, ist aber auch für Ama­teur-Rac­er offen. Wer einen Führerschein und ein Auto hat, kann dort nach Herzenslust Gas geben und wem sein eigenes Auto nicht schnell genug ist, kann sein fahrerisches Kön­nen mit einem der ange­bote­nen Fahrzeuge unter Beweis stellen. Im Som­mer bietet sich auch das etwas gemütlichere Rad­fahren an, hun­derte Kilo­me­ter Rad­wege führen durch hügeliges Gebi­et, alle mit guter Beschrif­tung und Infra­struk­tur, wie Möglichkeit­en zur gas­tronomis­chen Stärkung am Rad­weg.
 
Was Essen und Trinken bet­rifft, kann der Steier­mark so schnell kein­er was vor­ma­chen. Eines der berühmtesten kuli­nar­ischen Pro­duk­te ist das Kernöl, ein dunkel­grünes, nus­sig duf­ten­des Elab­o­rat mit einem hohen Anteil an ungesät­tigten Fettsäuren und eine hohen Vit­a­min-E-Gehalt. Das steirische Kür­biskernöl ist durch eine EU-Verord­nung geschützt in der die Kür­bis­gat­tung fest­ge­hal­ten ist, aus deren Ker­nen das Öl gepresst wird, eben­so wie die Anbauge­bi­ete und die Art der Pres­sung. Kür­bisse gibt es auf der ganzen Welt, aber nir­gend­wo kann ein der­art schmack­haftes Öl daraus gewon­nen wer­den.
 
Im Zen­trum des Lan­des liegt die Kul­tur- und Genusshaupt­stadt Graz. Die zweit­größte Stadt Öster­re­ichs bietet ihren Besuch­ern eine aus­ge­wo­gene Mis­chung zwis­chen his­torischen Stadt­teilen und futur­is­tis­ch­er Architek­tur. Über dem Zen­trum wacht seit vie­len Jahrhun­derten der Uhrturm, das Wahrze­ichen der Stadt. Für den architek­tonis­chen Kon­trast sorgt seit 2003 die Graz­er Murin­sel, eine schwim­mende Plat­tform mit Freilichtthe­ater und Insel-Café. Neben der Kul­tur ist die Kuli­narik ein weit­er­er guter Grund, Graz zu besuchen. Echt steirische Gas­tronomie überzeugt jeden Gau­men, und in mod­er­nen, styli­gen Lokalen kann man inter­na­tionale Küche genießen. Viele Gourmet-Tem­pel befind­en sich außer­halb der Stadt, von deren Zen­trum man in weni­gen Minuten in das üppige Grüne gelan­gen kann, das dem Bun­des­land den Beina­men „Grünes Herz Öster­re­ichs‟ beschert hat.